Madagaskar 2013


Madagaskar 2013

Start in diesem Jahr mal ganz anders. 

29.07. Etwas nach 8.45 Uhr in Pirna via Dresden Hbf gestartet. Nicht mit dem Zug, nein mit dem Bus Richtung Prag. Der Bus fuhr nicht 10.00 Uhr sondern eine halbe Stunde später.

Meine liebe Alla muß leider drei Wochen alleine flittern. Wir holen alles nach.

Durch eine Passkontrolle auf tschechischer Autobahn, kam der Bus dann 13.00 Uhr in Prag Florenc an.

Prag Florenc und mein Transporter.

Erstmals mit Seniorennachlass für 21,60 € bequem gereist. Zum Flughafen mit Taxi - aber nicht für 30,00 €. Der hat wohl ´ne Meise. Um die Ecke startet die Metro. Für 1,20 € bis Zlicin und dann mit Bus 100 zehn Minuten zum Terminel 2 des Vaclav Havel Airport. Prima! Zu einem vergleichbaren Flug ab Dresden habe ich rund 500,00 € gespart. Koffer für 6,00 € geparkt. Check In, 21,6 kg hat das Köfferchen. Traumhaft von Alla gepackt. Die Freihandelszone inspiziert - Für das Geld kriegt man bei REAL (keine Werbung) das Doppelte. Also weglassen. Abflug 20.35 Uhr wird wohl nix, 22.00 Uhr soll es dann wohl werden. Für die Verspätung gibt es zwei Schecks zu je 140,00 Kronen, das sind dann mal zwei Bier (6,00 € das Becherchen). Blöd, ich muß in Paris Aus- und Einchecken. Ich habe ja fast zehn Stunden Zeit. Charles de Gaulles ist in der Nacht schlimm. Getränke gibt es nur am Automaten, ich hatte aber keine zwei Euro.

30.07. Check In ohne Probleme. Der Start verschiebt sich um eine Stunde, allerdings im Flieger, BOEING 777-300ER(für Kenner).

Mit Gottes Hilfe werden wir auch wieder in Antananarivo landen.

Bianca fliegt schon das zweite Mal mit, war schnell noch in der Freihandelszone.

Platz 56 A ist ganz weit hinten. Tagflug am Fenster ist aber auch sehr schön, zumal über Gebiete ohne Wolken geflogen wird.   

   

Wenn es regnen würde, sehe man lauter nasse Pariser. (ha,haa)

Na, welche Stadt ist das?         

Es gab auch Wüste, hier über Syrien.

Dann schon lieber "Über den Wolken..."

Landung in Antananarivo ca. 22.30 Uhr Ortszeit. Wer zeitig am Check In war muß dann länger auf den Koffer warten. Kommt er überhaupt? Bisher lief alles reibungslos. Zu reibungslos? Ein Anruf bei Jan bleibt zunächst erfolglos. Na gut der Koffer ist ja auch noch nicht da. Erstmal was für die Lunge tun. Im Kreise von Transportwilligen (Koffer fiel aus, da noch nicht verfügbar. Taxifahrer freuen sich auch immer über "Weißbrote" denen sie astronomische Summen abnehmen wollen.) Ich rauche eben meine MOODS. Zum vierten Aufenthalt weiß ich mich schon zu wehren, nett und freundlich. O.k. klappt nach so langer Schlaflosigkeit auch nicht immer perfekt. Ich hätte auch gar nicht gewusst wohin ich mich transporieren lassen sollte. Rahsah ist wiedermal umgezogen. Schon ruft Jan, mit Verwunderung in der Stimme, an:"Du bist schon da? Wir haben dich erst Morgen erwartet." Prima! So eine BOEING 777 hat viele Plätze und damit auch viele Koffer. Also konnte Jan sich Zeit lassen. Bei Kerzenschein (weil kein Strom) noch ein Schlückchen Bordeaux, und 2.00 Uhr ins noch nicht gelieferte Bett (nach Kaltwäsche, weil immer noch kein Strom).

Wir hatten schon schlimmere Lagerstätten auf Madagaskar.

Nachdem die werdenden Kampfhähne mich muntergekräht haben, bewundere ich meinen "Dienstwagen" bei Licht. Der wird ob des "schlichten" Straßennetzes auch gebraucht. Er hat auch noch eine Besonderheit - keinen Sprung in der Frontscheibe.

Den Tag nutzen wir zum Einkaufen, die Gegend erkunden und mal einen Blick ins Internet werfen, muss ja meine Ankunft melden.   

Mützen aus der Kleiderspende kommen hier bei 18° C gut an. Ich habe auch nur eine Trainingsjacke in lang mit. Da ist man, außer der hellen Haut, Exot.

Gut beladen. So ein Taxi Brousse hat hinter dem Fahrer vier Sitzreihen und ist auch auf dem Dach gut beladen. Für Leute über 1,80 m eher ungesund. Übrigens alles Schrott aus Europa, teilweise noch mit Firmenaufschriften der Vorbesitzer. Glück ist wenn es dreijährige Leasingfahrzeuge sind.

Ich habe immer gewartet unsere VfL Mercedes Busse wieder zu treffen. Im Moment wäre es gut wir hätten sie noch. Besser als keinen Bus.

02.08. 5.00 Uhr raus aus dem Körbchen. Eine gute Stunde zur Abfahrtsstelle nach Tamatave. Hier ist dann 7.30 Uhr Start. Ein etwas gehobeneres Fahrzeug und wir sitzen Vorn. 

Natürlich ist Bianca wieder mit dabei.

Wenn die sich begegnen, wird es eng auf der Lebensader zwischen Antananarivo und der größten Hafenstadt Madagaskars, Tamatave. Auch für die Händler am Straßenrand oder Pousse-Pousse Fahrer wird es ganz eng.

Haltet das Schwein oder Schwein gehabt.

Gleisgebunden oder eben nicht.

Bahnwärterhäuschen? Ist trotz der Lage nicht so schlimm, Züge habe ich in vier Jahren nur zwei gesehen.

Kein "Hotel" in unserem Verständnis, es ist das Rathaus von Tamatave. Ich hoffe nicht, dass es der Beamten wegen Hotel heißt. An diesem Tag hatten sie genügend zu tun, denn es wurde am Fließband geheiratet. Da war es zwei Wochen vorher bei mir etwas beschaulicher. 2010 war es praktisch eine Ruine, es tut sich doch etwas.

Das ist der Ausblick der Stadtoberen.

Wieder in Jan´s Domizil, bei Madame B.B.

Natürlich bin ich auch wieder herzlich Willkommen.

03.08. Ausgeschlafen, Mitbringsel besorgen. Böse Nachricht, das Boot kann wegen der unruhigen See nicht fahren. Morgens sollen wir aber trotzdem 6.00 Uhr da sein. Prima! Trotzdem noch bim Vorsitzenden von JAKADI vorbei schauen. Der ist aber noch in der Moschee, es ist kurz vor dem Ende es Ramadan. Der Treff klappt aber doch noch. Wir stellen unseren Plan vor und er freut sich dass ich wieder da bin.

Pousse - Pousse Lehrling, noch ohne Pedalantrieb.

Gut beladenes Taxi Brousse.

WOLKSWAGEN ist sicher wieder eins der chinesischen Plagiate.

Es läuft schon nicht optimal und dann wird man (Jan) noch von Oben angesch... Das ist nicht gerecht! Oder bringt es vielleicht Glück?

04.08. Nun ist es Gewissheit, das Camp beginnt ohne uns, ohne Bälle und ohne Lila - Weiße Garnitur. Jan geht zum Tischtennis ich werde durch die Stadt schlürfen, vielleicht hat ja am Sonntag doch noch ein "netter Inder" geöffnet und ich kann noch ein paar Meldungen absetzen. Das Wetter ist nach wie vor bescheiden. Viel Regen und kühl, bei 38°C in der Heimat. Ich sollte mal aus einer Kleiderspende etwas langärmliges kaufen, möglich ich finde meinen eigenen Pullover wieder. 

Sicherungen werden von uns offenbar völlig überbewertet und das bei der Feuchte.

Ab Morgen soll das Boot wieder fahren. Wir beschließen zu fahren. Heißt 5.00 Uhr aufstehen, also zeitig ins Bett. Von Tamatave (oderToamasina) nach Soanierana - Ivongo 165 km, das braucht Zeit - sechs Stunden.

05.08. Das Wetter scheint besser zu werden, also los.

Jans Fahrer ist schneller, möglicherweise bin ich auch zu schwer, mit Koffer versteht sich. Rechts hinter dem Zaun wird wiedermal eine Kirche gebaut. Es war vorher ein Spiel, -und Tobeplatz für Kinder. Na, ja.

Die Richtung steht am Bus. 

Straße und Fluß. Er führt parallel zur Küste.

Handyman Cedric im Hafen vonSoanierana - Ivongo, er betreut die Kinderchen des Camp´s.

Der Hafen. 

Leider fährt das Boot wieder nicht. Da kann Handyman seiner zweitliebsten Beschäftigung fröhnen.

Beim suchen von Handynetzen eine kleine Schnellleseprobe entdeckt.

Von dieser Höhe haben wir Empfang, durch diese hohle Gasse müssen wir durch (im Hintergrund geht es in den indischen Ozean). Wenn es geht.

Meeresfrucht, nichts für mich.

Nun wollen wir uns mal an´s "Übernachten" machen. Es gibt nur diese eine Futterstelle und die liebe Sonne ist hier um 18.00 Uhr weg. Man kann nicht genug sparen. Das Transportunternehmen übernimmt die Kosten für die Schlafstätte. Wenn ich für mich entschieden habe kein Teil meiner Kleidung abzulegen, was wäre wohl mit meinem Freund Rick geschehen? 

Der Duschbereich. Wenn kein Wasser läuft kann mann aus dem Eimer schöpfen, also schöpferisch tätig werden. Warmduschen ist hier nicht, ihr Weicheier. Ein Feld mehr in der Breite und Schachspieler könnten sich austoben.

Achtung bei der Kurzwäsche, das Rohr endet dort, also die Füße können gleich mitgewaschen werden. Das Wasser läuft dann wieder in Richtung des vorherign Bildes.

Bungalow mit Aufbettung. Cedric als Braut oder doch nur einpuppen ins Moskitonetz? Schnell schlafen, denn 5.00 Uhr müssen wir am Boot sein. Start 6.00 Uhr. Gefrühstückt haben wir nicht, damit waren viele der Mitreisenden für das füttern der Fische verantwortlich.

Eingeschifft. Jeder lenkt sich anders ab, von den knapp eineinhalb Stunden Wellengang.

Immer wenn ich den Auslöser gedrückt habe war er weg. Ich schwöre, dieses kleine Fontainchen gehört zu einem großen Wal.

 7.00 auf St. Marie gelandet. Der Dienstwagen ist der Gleiche wie im letzten Jahr. Der Platz ist allerdings für mich reserviert.

Im Garten Eden ein schönes Frühstück bei Marie - France. Einrichten, die Sachen sortieren, Bälle zuordnen und dann endlich zu den Kinderchen. Das Wetter ist sehr feucht.

Gegen 10.00 Uhr dann bei den Kindern.

Nach zwei Tagen warten... was gibt es denn?

Erstmal die Mützchen. Muß passen!

Für das leibliche Wohl wird nebenbei der Reis sortiert. "Die guten ins Töpfchen..." Dafür gibt es ein Basecap für den Koch.

Andronique war im letzten Jahr schon dabei, dafür gibt es die "10". Ehemals unsere F - Jugend Garnitur mit "Sportboutique Markert" als Sponsor.

Auf zum Training, bei allerdings sehr feuchtem Geläuf.

Noch ein Foto bevor der Schlamm das Sagen hat. Die Bälle gibt es dann in der Nachmittagseinheit.

Schnell nochmal Pi Pi.

In neuem Gewand.

Schuhe hätten nur eine kurze Lebensdauer.

Cedric von JACADI, Dino (Mittelschullehrer), Dr. Mamy, ich und natürlich der Kameramann Jan, besprechen den weiteren Ablauf. Durch unser spätes Erscheinen, hängen wir natürlich einen Tag dran.

Und nach dem Training Wäsche waschen. Ich weiß nicht wie die bei der Luftfeuchte trocknen soll.

Nadeln für die Ballpumpe. Dr. Mamy freut es.

4 : 2 geht immer.

Einkleiden des Cheftrainers. ENSO läßt grüßen.

Das obligatorische Latteschießen.

Noch immer kein Licht. Was gibt es zum Abendbrot?

Sylvain, Koch und Trainer rührt schon was zusammen.

07.08. Ballgewöhnung wie immer.

Der Sieger im Latteschießen trägt Schwarz - Rot - Gold.

Der Blick von meinem Bungalow auf den zweiten Platz. Heute noch zu naß.

Erwärmung diagonal.

Ein Teilnehmer vom letzten Jahr.

Feuchte Angelegenheit. Ich hoffe das Wetter bessert sich.

Noch ein Versuch Licht ins Dunkel zu bringen.

Nichts essbares, Seife.

Essbar, Fisch.

Kritischer Blick auf die Kabelführung - ich bin naß bis auf die Knochen.

Wer zuerst aufhängt...

Dafür ist die Rinne da.

Nächster Versuch in Sachen Licht oder nicht.

Weiter mit Kerzen.

Auszeichnung - geht auch bei Kerzenschein. (Die Helligkeit kommt vom Blitzlicht)

08.08. Heute mal in Zivil, die Wäsche hat es nicht geschafft trocken zu werden.

Bei dem Wetter kommt die Mütze aus der Kleiderspende gerade recht.

Linienrichter mit Palmwedel.

Da oben ist "mein" Haus.

Das 1. Camp in Paradeuniform.

Andronique weiß immer alles besser, dafür gibt es Gelb - Rot.

Klare Sicht bei Dunkelheit - mit Kopflampe.

Hefte und Kekse, die Schule geht ja bald los.

09.08. Koordination ist wichtig.

Der andere Platz, die Tore sind aus Stahl.

Es schüttet wieder.

10.08. VIP Plätze.

Bei dem ist die Luft schon mal raus, also beim Ball.

Hier werden Jan´s Filmchen der vergangenen Woche gezeigt.

Tschüss, bis zur nächsten Woche beim Spiel gegen Camp 2.

Mein Heimweg und das bei dem Kreislauf. Manchmal ist der Wasserstand auch höher.

Es geht irgendwann weiter unter Madagaskar 2013, Camp 2 und Adieu.