Madagaskar 2012 Teil 3


Madagaskar Teil 3

Danke Lorenz Thomas.


Wem passen die nächsten.

Mir leider nicht.

Der Glückspilz.


Bester Torschütze.


Nun noch der Eintrag ins Gästebuch. Dino ist Mittelschullehrer, der muss es können.

Nach diesem anstrengenden Tag noch Empfang beim PDS d.h. in meiner laxen Ausdrucksweise „Inselkönig“ und beim Präsidenten der Region Analanjirofo „König Kurt“.


Bruno Ziloff im Interview mit der BBC (Es wurde gerade ein Film über die Insel St. Marie gedreht).

Die Kinder kommen mit Sack und Pack, im Anschluss werden sie nach Hause gebracht.

Das große Dinner steht vor der Nase,

aber es folgen noch viele Reden.

Weil mir die Jungs ein Dankeschönpräsent übergeben haben und ich einen Kloß im Hals hatte, konnte ich nicht reden und habe mich per Handschlag bei allen bedankt.

Adieu Jungs, vielleicht sehen wir uns im Jahr 2013 wieder.

 

26.08. 5.45 legt das Boot ab.

In dieser Nussschale war die Überfahrt auch nicht ohne. Marie – France hat wieder alles im Griff. Passabfertigung, Bootsplätze, selbst die Plätze im Bus von Soanierana – Ivongo nach Tamatave waren reserviert. Danke an den „Garten Eden“.

Mittag sind wir „zu Hause“. Etwas essen, dann ins Internetcafé. Alles brav beantwortet. Gepäck geordnet. Abendessen beim Chinesen (wegen des günstigen Preis - Leistungs Verhältnisses). 21.30 Uhr ins Körbchen.

27.08. 7.30 Uhr Abfahrt nach Antananarivo. Auf der „Reiherstrecke“ haben wieder einige die Tüten (der Busfahrer hat sie dabei) zu füllen. Die Landschaft ist aber fantastisch und mit Musik auf den Ohren überhört man das. Vom indischen Ozean bis ca. 1500 m Höhe ändert sich das Bild ständig. Es werden mehr Reisfelder in Terrassen angelegt. Platz ist knapp. Die Hütten werden langsam zu Häusern. Ich war gut beraten das Sakko zu tragen, denn es wurde auch frischer als an der Küste. Die Sonne scheint. Im Gegensatz zur Ostküste hat es aber schon lange nicht mehr geregnet. Nach acht Stunden Fahrt mit dem Bus und einer halben mit Razahs Privatfahrer tut ein Hot Dog und ein THB gut. Der Ausblick auf Tana ist von Razahs „Villa Hügel“ beeindruckend, der will aber auch verteidigt sein. Stromleitungen und Glasscherben auf der, das Grundstück umgebenden, Mauer sollen nach Außen sichern. Manchmal erwischt es eine Fledermaus. Wer so wohnt muss Geld haben und das reizt, vor allem in so einem armen Land. Wir entspannen, trotz der Situation die im Lande herrscht.

Schon mal Fotos sortieren.

30.08. Der Abflug naht. 14.00 Uhr startet der Vogel, vorher aber noch der übliche Kampf mit den Kilo. Nicht meine, die vom Koffer. Die Dame war dieses Mal ganz genau. Ich auch. Zwei Kilo sind: Eine Bierflasche aus Rosenholz aus einem Stück, ½ Dose Rasierschaum, eine Socke, ein Waschlappen, ½ Dose Lederspray, eine kleine Schuhputzbürste, ein Netzbeutel mit Reißverschluss. Die Dinge des täglichen Bedarfs übernimmt Jan – Bodo und die Bierflaschenatrappe nehme ich ins Handgepäck. Damit können auch die anderen Flughafensicherheitsbediensteten der noch anzufliegenden Airports ihre Wichtigkeit nachweisen.   

2013 ist die Finanzierung meines Fluges noch nicht sicher. Ich habe es aber versprochen.