Madagaskar 2012, Teil 2


Madagaskar Teil 2

Nun zum Park.

Er zeigt viele endemische Pflanzen und Tiere.

Wir begegneten auch einer Schulklasse mit ihrem Englischlehrer, der via Fernsehen schon von unseren Projekten wußte. Er war begeistert uns persönlich kennen zu lernen.

Im Museum des Parks war auch ein Ei des ausgestorbenen Vogels Rock zu sehen. Kenner werden sich an Sindbads Reisen erinnern. Der flugunfähige hatte eine Höhe von ca. vier Metern. Sein Gewicht lag bei ca. 500 Kg. In ein Ei passen 8 – 10 Liter.

Der „Baum der Reisenden“ wie man die Fächerpalme (Raphia) nennt, spendet auch in trockenen Zeiten Wasser.

18.08. Ich bin 65. Juhuu oder O je? Ich werde es herausfinden.

Ludger und Jan waren meine Gäste.

Geschenke wollte ich ja nicht, das Projekt sollte gefördert werden. Aber gar nichts…? C´est la vie, aber so hart.

19.08. 4.45 Uhr erwachen. (von wegen Geburtstagsfete). Jan hat den Wecker vorgestellt. Rasieren fällt aus, ich muss ja auf See.

6.00 Uhr Abfahrt nach Soanirana – Ivongo.

10.30 Uhr weiter mit der Nussschale, nachdem wir bei der Gendarmerie erfasst wurden. Wieder traumhafter Wellengang, die Strecke ist aber nicht so weit. Der Magen muss dicht halten.

Der „Inselkönig“ Bruno Ziloff nimmt uns in Empfang. Wider erwarten geht es in den „Garten Eden“.

Begrüßung mit Bob Marley Verschnitt, aber prima.

Die traumhaften Gastgeber Marie – France und Vidhay.

20.08. 7.30 Uhr Frühstück. Über 40 Kinder haben sich beworben, 18 sind aber nur im Plan. Schon wegen der Sachen und Bälle. Dennoch sind 25 erschienen. Da wir als Vorgabe 10 – 13 Jahre ausgemacht hatten, wurden einige wegen des Alters wieder fortgeschickt.

Die Auswahl hätte ich nicht treffen wollen, schade, aber für alle reicht es nicht.

Nach einer Einheit mit Testspiel stehen 20 Kinder fest.

Zwei in Reserve, denn nun spricht der Arzt das letzte Wort. Vielleicht im nächsten Jahr zwei Wochen Kindercamp, das würde dann aber noch stressiger für mich.

Für die Kinder noch eine Versicherung abschließen. Noch mal ins Netz schauen. Moderner als 2010.

21.08. Nun ist es Gewissheit, die 6 Jungs und zwei Trainer aus Mananara können wegen zu rauer See nicht kommen. Für mich heißt das ab sofort Fulltimejob.

Den Fußballplatz  sehe ich ja eigentlich von meinem Bungalow…

Mit Dr. Mamy (der inzwischen seine C – Lizenz der afrikanischen Fußballunion hat und Trainer ist) und Dino (der auch eine Mannschaft trainiert) haben wir Ersatz für die Jungs aus Mananara gefunden. Beide waren schon 2010 zum Lehrgang auf St. Marie dabei.

Damit man weiß wem der Ball gehört.

Die erste Einheit ist geschafft.

22.08 Jetzt geht es richtig los.

Weil hier viele Touristen vorbei kommen und uns beobachten, hängen wir das Campschild am Platz auf.

Er war noch zu jung aber vielleicht im nächsten Jahr.

Koordination ist alles, sollte auch im VfL Outfit nicht schwer fallen.

Einkäufer und Versorger. Anja (VfL Lila) und Jan – Bodo kommen von Organisationstour.

Da hinten liegt „mein“ Platz.

Ich zähle drei Paar Fußballschuhe.

Wasser muss sein.

Einer muss ja aufpassen.

Das praktische Camp.

Mora, Mora, die treffen uns so wie so nicht (Später ist es doch passiert).

 

23.08. Der Rasen wird,

im wahrsten Sinne des Wortes, gehauen. Platzwarte der andern Art.

Das Training wird immer besser. Manche haben nur noch Fußball im Kopf.

Da dehnt sich was.

Nach der Nachmittagseinheit gibt es noch einen Wissenstest über die Region und die Insel. Vidhey hat auch schon paar kleine Überraschungen vorbereitet. Manchmal hat er auch vorgesagt.

24.08.

Die drei „Rasenmäher“ oder „Rasenmuher“ müssen noch runter vom Platz.

Ich spiele heute mal Charly, die Bälle müssen immer den richtigen Druck haben.

Die Tests vom Wochenbeginn werden heute wiederholt.

Der „Inselkönig“ hospitiert.

Heute muss ich ins „Notbett“

 

25.08. Der Tag der Bewährung.

Statt der bestellten Mannschaft kommt der FBC ASJA.

Kurz danach kommt die geplante Mannschaft.

Da kann es schon mal zum Problem werden einfach ein Dreierturnier durchzuführen. „Die sind zu groß, die sind zu alt“ usw. Da musste ich mal sagen: „So geht es!“

Der Linienrichter mit dem Winkelement "Palme" ist bereit.

Die letzten Zuschauer kommen gerade noch pünktlich.

Am Ende doch mit Ruhm bekleckert. Das Siegerteam: VfL Pirna - Copitz 07, Zweigstelle St. Marie.

Freude aber bei allen Beteiligten. „LES JARDINS D´EDEN“ hat für alle Cola spendiert.

Nach uns spielte Dr. Mamy mit seiner Mädchenmannschaft.

Am Nachmittag wanderten wir zum Piratenfriedhof.

Hier liegen einige Berühmtheiten der kapernden Zunft.

Man muss sich nur noch die Fregatten dazu denken.

Im Garten Eden gab es dann noch Snacks, Erfrischungen und natürlich die Auswertung mit Verleihung der Preise.

    Es folgt Madagaskar 3, wie im Kino.